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Buch des Monats

Gerd Kommer und Team lesen gerne und viel, denn Wissen ist Selbstbestimmung. Die besten dieser Bücher — nicht ausschließlich Investmentbücher — möchten wir niemandem vorenthalten und genau aus diesem Grund präsentieren wir hier einmal im Monat unser Buch des Monats und tun kund, warum es sich zu lesen lohnt. Viel Spaß beim Lesen!

Sie haben Feedback? Dann senden Sie uns Ihre Anregungen gerne per E-Mail an mail@gerd-kommer.de. Wir freuen uns über Ihre Nachrichten.

Dezember 2022

The Fountainhead

Sollte man seine Integrität und Unabhängigkeit um jeden Preis bewahren? In ihrem zeitlosen Klassiker The Fountainhead („Der Ursprung“) aus 1943 erzählt Ayn Rand, Begründerin der Philosophie des Objektivismus, die Geschichte von Howard Roark, einem jungen talentierten Architekten, der genau das tut. Roark hat bereits von Beginn seiner Karriere an mit Neid, Besitzstandsdenken und Widerstand aus dem Establishment in seiner Branche zu kämpfen, doch weigert er sich, sich von seinen innovativen fachlichen Überzeugungen abbringen zu lassen und damit seine Integrität aufzugeben, um nicht selbst „Second-hander“ zu werden: Jemand, der sein Handeln und sein Selbstwertgefühl auf dem Prinzip der Anpassung und dem Anderen-gefallen-Wollen aufbaut. Howard Roarks Geschichte ist eine von Misserfolgen, vom sich Wiederaufrappeln und von einem Sich-nicht-abbringen-Lassen von einer Vision; sie handelt von einer Auflehnung gegen willkürliche Maßstäbe von Autoritäten, gegen die Herrschaft der Mediokrität, gegen Groupthink und von den realen Gefahren des Kollektivismus.

Die Autorin, Ayn Rand, wurde 1905 in Russland geboren, von wo aus sie 1926, kurz nach der russischen Revolution, in die USA floh, um dem von ihr verabscheuten Kommunismus zu entkommen. The Fountainhead ist eine Ode an die Rechte des Individuums, an das Lebensprinzip „Wahrheit und Rationalität“, an die Leistungen von Einzelnen und an die Marktwirtschaft. Doch die Geschichte um Howard Roark, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz bis zum Ende selbst treu bleibt, ist ganz unabhängig davon als Mystery Novel unglaublich clever und fesselnd. Deswegen dürfte das Buch auch Lesern gefallen, die mit Rands individualistischer Philosophie nur wenig anfangen können. (Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehlen wir das englische Original zu lesen; und das Vorwort zu überspringen).

Dezember 2022

The Fountainhead

Sollte man seine Integrität und Unabhängigkeit um jeden Preis bewahren? In ihrem zeitlosen Klassiker The Fountainhead („Der Ursprung“) aus 1943 erzählt Ayn Rand, Begründerin der Philosophie des Objektivismus, die Geschichte von Howard Roark, einem jungen talentierten Architekten, der genau das tut. Roark hat bereits von Beginn seiner Karriere an mit Neid, Besitzstandsdenken und Widerstand aus dem Establishment in seiner Branche zu kämpfen, doch weigert er sich, sich von seinen innovativen fachlichen Überzeugungen abbringen zu lassen und damit seine Integrität aufzugeben, um nicht selbst „Second-hander“ zu werden: Jemand, der sein Handeln und sein Selbstwertgefühl auf dem Prinzip der Anpassung und dem Anderen-gefallen-Wollen aufbaut. Howard Roarks Geschichte ist eine von Misserfolgen, vom sich Wiederaufrappeln und von einem Sich-nicht-abbringen-Lassen von einer Vision; sie handelt von einer Auflehnung gegen willkürliche Maßstäbe von Autoritäten, gegen die Herrschaft der Mediokrität, gegen Groupthink und von den realen Gefahren des Kollektivismus.

Die Autorin, Ayn Rand, wurde 1905 in Russland geboren, von wo aus sie 1926, kurz nach der russischen Revolution, in die USA floh, um dem von ihr verabscheuten Kommunismus zu entkommen. The Fountainhead ist eine Ode an die Rechte des Individuums, an das Lebensprinzip „Wahrheit und Rationalität“, an die Leistungen von Einzelnen und an die Marktwirtschaft. Doch die Geschichte um Howard Roark, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz bis zum Ende selbst treu bleibt, ist ganz unabhängig davon als Mystery Novel unglaublich clever und fesselnd. Deswegen dürfte das Buch auch Lesern gefallen, die mit Rands individualistischer Philosophie nur wenig anfangen können. (Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehlen wir das englische Original zu lesen; und das Vorwort zu überspringen).

November 2022

Stocks for the Long Run

Stocks for the Long Run von Jeremy Siegel, einem emeritierten Professor an der US-Elite-Universität Pennsylvania in Philadelphia (Wharton School), ist ein Investment-Sachbuch für Privatanleger, die bereits solides Basiswissen zu Kapitalmarktanlagen haben und die sich mit der Geschichte des US-Kapitalmarktes während der zurückliegenden rund 200 Jahre vertraut machen wollen. Trotz oder eher wegen des historischen Blickwinkels ist das Buch spannend zu lesen und sehr praxisrelevant für Privatanleger, die den Aktienmarkt und andere Finanzmärkte wirklich tiefgehend verstehen wollen – jenseits des trivialen Tagesgeschehens, das die Finanzmedien und das Internet dominiert. Das Buch legt seinen Schwerpunkt zwar auf Aktien, aber Siegel geht auch ausführlich auf die anderen Haupt-Asset-Klassen ein (Anleihen, Immobilien, Gold, Rohstoffe, Derivate, Kryptowährungen). Stocks for the Long Run wird zu Recht als die Bibel der Buy-and-Hold-Anleger bezeichnet und der Autor ist – wie wir auch – ein Befürworter passiven Investierens. Ein aus aktueller Perspektive besonderes Schmankerl besteht darin, dass die sechste, überarbeitete Neuauflage von Stocks for the Long Run gerade eben erst erschienen ist und die jüngsten Finanzmarktentwicklungen bis ins erste Quartal 2022 miteinschließt. Eine deutsche Übersetzung dürfte allerdings noch ein Jahr auf sich warten lassen.

Stocks for the Long Run ist ein Investmentbuch-Kultbuch, das seit 1994 sechs Neubearbeitungen erlebt hat. Ein vergleichbar gutes Buch, das für versierte Privatanleger (also nicht primär für Akademiker oder Investment-Professionals geschrieben ist) existiert nicht. Wie bei jedem fachlich ambitionierten, zahlen- und faktenlastigen Buch kann man auch an Stocks for the Long Run einzelne Aspekte aus einer subjektiven Perspektive heraus bekritteln, was aber nichts an der insgesamt überragenden Qualität des Werkes ändert. Drei Aspekte, für deren Behandlung Siegel aus unserer Sicht nur ein Befriedigend verdient, statt, wie für das restliche Buch, eine Eins mit Sternchen, sind das oberflächliche Kapital über Factor Investing, die nicht wirklich fachkundigen Ausführungen zu den historischen Renditen von Immobilien und die Verwendung des Dow Jones Industrial Average Aktien-Index durch das ganze Buch hindurch. Dieser Index ist zwar weltbekannt, hat aber, wie viele vor uns und wir hier gezeigt haben, ein übles Qualitätsproblem. Aber das sind Kleinigkeiten. Wer ein wirklich überzeugter leicht nerdiger Aktienfan ist und tief ins Thema einsteigen will, der muss Stocks for the Long Run irgendwann lesen.

November 2022

Stocks for the Long Run

Stocks for the Long Run von Jeremy Siegel, einem emeritierten Professor an der US-Elite-Universität Pennsylvania in Philadelphia (Wharton School), ist ein Investment-Sachbuch für Privatanleger, die bereits solides Basiswissen zu Kapitalmarktanlagen haben und die sich mit der Geschichte des US-Kapitalmarktes während der zurückliegenden rund 200 Jahre vertraut machen wollen. Trotz oder eher wegen des historischen Blickwinkels ist das Buch spannend zu lesen und sehr praxisrelevant für Privatanleger, die den Aktienmarkt und andere Finanzmärkte wirklich tiefgehend verstehen wollen – jenseits des trivialen Tagesgeschehens, das die Finanzmedien und das Internet dominiert. Das Buch legt seinen Schwerpunkt zwar auf Aktien, aber Siegel geht auch ausführlich auf die anderen Haupt-Asset-Klassen ein (Anleihen, Immobilien, Gold, Rohstoffe, Derivate, Kryptowährungen). Stocks for the Long Run wird zu Recht als die Bibel der Buy-and-Hold-Anleger bezeichnet und der Autor ist – wie wir auch – ein Befürworter passiven Investierens. Ein aus aktueller Perspektive besonderes Schmankerl besteht darin, dass die sechste, überarbeitete Neuauflage von Stocks for the Long Run gerade eben erst erschienen ist und die jüngsten Finanzmarktentwicklungen bis ins erste Quartal 2022 miteinschließt. Eine deutsche Übersetzung dürfte allerdings noch ein Jahr auf sich warten lassen.

Stocks for the Long Run ist ein Investmentbuch-Kultbuch, das seit 1994 sechs Neubearbeitungen erlebt hat. Ein vergleichbar gutes Buch, das für versierte Privatanleger (also nicht primär für Akademiker oder Investment-Professionals geschrieben ist) existiert nicht. Wie bei jedem fachlich ambitionierten, zahlen- und faktenlastigen Buch kann man auch an Stocks for the Long Run einzelne Aspekte aus einer subjektiven Perspektive heraus bekritteln, was aber nichts an der insgesamt überragenden Qualität des Werkes ändert. Drei Aspekte, für deren Behandlung Siegel aus unserer Sicht nur ein Befriedigend verdient, statt, wie für das restliche Buch, eine Eins mit Sternchen, sind das oberflächliche Kapital über Factor Investing, die nicht wirklich fachkundigen Ausführungen zu den historischen Renditen von Immobilien und die Verwendung des Dow Jones Industrial Average Aktien-Index durch das ganze Buch hindurch. Dieser Index ist zwar weltbekannt, hat aber, wie viele vor uns und wir hier gezeigt haben, ein übles Qualitätsproblem. Aber das sind Kleinigkeiten. Wer ein wirklich überzeugter leicht nerdiger Aktienfan ist und tief ins Thema einsteigen will, der muss Stocks for the Long Run irgendwann lesen.

Oktober 2022

Das Kind in dir muss Heimat finden

Viele psychische Probleme haben ihren Ursprung in Kindheitserfahrungen, denn als Kinder sind wir äußeren Einflüssen stärker ausgeliefert und die Psyche von Kindern ist verletzlicher als die von Erwachsenen. In einer perfekten Kindheit würden wir das nötige Urvertrauen entwickeln, um souverän durch unser Leben und all seine Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten zu navigieren; doch fast egal wieviel Glück wir mit unseren Eltern und Freunden in der Kindheit hatten, verläuft Erwachsenwerden selten ohne Kränkungen, die sich tief in unser Unterbewusstsein einprägen und uns nachhaltig verändern können. Dadurch wird unser Leben im Allgemeinen, insbesondere aber auch unser Beziehungsleben im Speziellen deutlich stärker beeinflusst als uns bewusst und lieb ist. Die Psychologin und Psychotherapeutin Stefanie Stahl präsentiert in Ihrem gelungenen Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ einen Ansatz, mit dem man an seinem „inneren Kind“ arbeiten, es damit trösten und für die Zukunft stärken kann.

Das Buch ist in unseren Augen eine Empfehlung für alle, die auch nur mit leichten psychischen Problemen zu kämpfen haben und all diejenigen, die sich wundern, warum sie in Beziehungen dieselben Fehler immer und immer wieder begehen. Bei Lesern, die Angehörige mit psychischen Problemen haben, kann das Buch ein besseres Verständnis für deren Verhalten schaffen. Wer Frieden oder Freundschaft mit seinem inneren Kind schließt, kann effektiv die Weichen stellen, um innere Konflikte aufzulösen, glücklichere Beziehungen zu führen oder einfach zufriedener durchs Leben zu gehen.

Oktober 2022

Das Kind in dir muss Heimat finden

Viele psychische Probleme haben ihren Ursprung in Kindheitserfahrungen, denn als Kinder sind wir äußeren Einflüssen stärker ausgeliefert und die Psyche von Kindern ist verletzlicher als die von Erwachsenen. In einer perfekten Kindheit würden wir das nötige Urvertrauen entwickeln, um souverän durch unser Leben und all seine Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten zu navigieren; doch fast egal wieviel Glück wir mit unseren Eltern und Freunden in der Kindheit hatten, verläuft Erwachsenwerden selten ohne Kränkungen, die sich tief in unser Unterbewusstsein einprägen und uns nachhaltig verändern können. Dadurch wird unser Leben im Allgemeinen, insbesondere aber auch unser Beziehungsleben im Speziellen deutlich stärker beeinflusst als uns bewusst und lieb ist. Die Psychologin und Psychotherapeutin Stefanie Stahl präsentiert in Ihrem gelungenen Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ einen Ansatz, mit dem man an seinem „inneren Kind“ arbeiten, es damit trösten und für die Zukunft stärken kann.

Das Buch ist in unseren Augen eine Empfehlung für alle, die auch nur mit leichten psychischen Problemen zu kämpfen haben und all diejenigen, die sich wundern, warum sie in Beziehungen dieselben Fehler immer und immer wieder begehen. Bei Lesern, die Angehörige mit psychischen Problemen haben, kann das Buch ein besseres Verständnis für deren Verhalten schaffen. Wer Frieden oder Freundschaft mit seinem inneren Kind schließt, kann effektiv die Weichen stellen, um innere Konflikte aufzulösen, glücklichere Beziehungen zu führen oder einfach zufriedener durchs Leben zu gehen.

September 2022

How to Think About Money

Die Mehrheit der Privatanleger sitzt nach wie vor dem Irrglauben auf, dass man mit viel Übung und harter Arbeit zuverlässig und systematisch den Markt schlagen kann. Manche Anleger wiederum glauben sogar, dass sie mit klugen Kapitalmarkt-Investments reich oder zumindest „finanziell unabhängig“ oder „finanziell frei“ werden können. Wer bereit dazu ist, diese Denke endlich abzulegen, auf den wartet nicht nur ein potenziell wohlhabenderes, sondern auch ein deutlich stressfreieres Leben. Jonathan Clements, langjähriger Kolumnist im Wall Street Journal, gibt in seinem Buch fünf Denkanstöße, mithilfe derer man sich weniger Sorgen um sein Geld machen muss, klügere finanzielle Entscheidungen treffen kann und sogar noch etwas Glück aus seinem Vermögen schöpfen kann.

Wir sind Fans von How to Think About Money, das aktuell leider nur in englischer Sprache verfügbar ist, weil es auf nur gut 150 Seiten knapp und prägnant auf den Punkt bringt, dass Geldanlage keine Rocket Science ist und die persönlichen Finanzen mit dem richtigen Mindset nicht stressig sein müssen, sondern sogar die Lebenszufriedenheit erhöhen können. Ferner zeigt Clements auf, wie wichtig es für die eigene finanzielle Gesundheit ist, grobe Fehler zu vermeiden, zu denen leider alle neigen (siehe hier). Das Buch ist eine Lese­empfehlung für alle, die bereits von passivem Investieren überzeugt sind und dennoch aus anderem Munde hören möchten, warum sie auf dem richtigen Weg sind.

September 2022

How to Think About Money

Die Mehrheit der Privatanleger sitzt nach wie vor dem Irrglauben auf, dass man mit viel Übung und harter Arbeit zuverlässig und systematisch den Markt schlagen kann. Manche Anleger wiederum glauben sogar, dass sie mit klugen Kapitalmarkt-Investments reich oder zumindest „finanziell unabhängig“ oder „finanziell frei“ werden können. Wer bereit dazu ist, diese Denke endlich abzulegen, auf den wartet nicht nur ein potenziell wohlhabenderes, sondern auch ein deutlich stressfreieres Leben. Jonathan Clements, langjähriger Kolumnist im Wall Street Journal, gibt in seinem Buch fünf Denkanstöße, mithilfe derer man sich weniger Sorgen um sein Geld machen muss, klügere finanzielle Entscheidungen treffen kann und sogar noch etwas Glück aus seinem Vermögen schöpfen kann.

Wir sind Fans von How to Think About Money, das aktuell leider nur in englischer Sprache verfügbar ist, weil es auf nur gut 150 Seiten knapp und prägnant auf den Punkt bringt, dass Geldanlage keine Rocket Science ist und die persönlichen Finanzen mit dem richtigen Mindset nicht stressig sein müssen, sondern sogar die Lebenszufriedenheit erhöhen können. Ferner zeigt Clements auf, wie wichtig es für die eigene finanzielle Gesundheit ist, grobe Fehler zu vermeiden, zu denen leider alle neigen (siehe hier). Das Buch ist eine Lese­empfehlung für alle, die bereits von passivem Investieren überzeugt sind und dennoch aus anderem Munde hören möchten, warum sie auf dem richtigen Weg sind.

August 2022

A Guide to the Good Life

The Ancient Art of Stoic Joy

Eine Frage, die sich die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens einmal stellen, ist: „Wie lebt man ein gutes Leben?“ Einige Leute leben sogar in der Angst, ihr Leben nicht voll auszukosten oder gar zu verschwenden und am Ende der Reise schwermütig und reuevoll darauf zurückzublicken. Leider gibt es nicht die eine richtige Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Bereits in der Antike haben sich Heerscharen an Philosophen mit ihr beschäftigt. Unter all den verschiedenen Denkschulen sticht jedoch eine besonders hervor, die in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erleben durfte: Der Stoizismus. Stoiker verfolgen streben eine Geisteshaltung an, die insbesondere von Gelassenheit, Rationalismus und Freiheit von Affekten geprägt ist. In seinem Buch „A Guide to the Good Life“ führt William Irvine, Professor für Philosophie, in die Grundlagen der stoischen Lehre ein und schlägt mit seiner Neuinterpretation zahlreicher Stoizismus-Techniken eine Brücke hin zum hektischen und heute vorherrschenden Zeitalter des Internets.

Da sich das Buch nicht auf bloße Theorievermittlung beschränkt, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen gibt und psychologische Techniken aufzeigt, mit denen man chronischer Unzufriedenheit entgegenwirken oder vorbeugen und zu einer vorher möglicherweise noch nie dagewesenen inneren Seelenruhe finden kann. Der Ansatz lehrt, wie man mit Sorgen, Trauer und Kränkungen umgehen sowie den Verlockungen von Ruhm und Reichtum widerstehen kann, sodass für jeden etwas Hilfreiches dabei sein dürfte.

August 2022

A Guide to the Good Life

The Ancient Art of Stoic Joy

Eine Frage, die sich die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens einmal stellen, ist: „Wie lebt man ein gutes Leben?“ Einige Leute leben sogar in der Angst, ihr Leben nicht voll auszukosten oder gar zu verschwenden und am Ende der Reise schwermütig und reuevoll darauf zurückzublicken. Leider gibt es nicht die eine richtige Antwort auf die Frage nach dem guten Leben. Bereits in der Antike haben sich Heerscharen an Philosophen mit ihr beschäftigt. Unter all den verschiedenen Denkschulen sticht jedoch eine besonders hervor, die in den letzten Jahren eine kleine Renaissance erleben durfte: Der Stoizismus. Stoiker verfolgen streben eine Geisteshaltung an, die insbesondere von Gelassenheit, Rationalismus und Freiheit von Affekten geprägt ist. In seinem Buch „A Guide to the Good Life“ führt William Irvine, Professor für Philosophie, in die Grundlagen der stoischen Lehre ein und schlägt mit seiner Neuinterpretation zahlreicher Stoizismus-Techniken eine Brücke hin zum hektischen und heute vorherrschenden Zeitalter des Internets.

Da sich das Buch nicht auf bloße Theorievermittlung beschränkt, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen gibt und psychologische Techniken aufzeigt, mit denen man chronischer Unzufriedenheit entgegenwirken oder vorbeugen und zu einer vorher möglicherweise noch nie dagewesenen inneren Seelenruhe finden kann. Der Ansatz lehrt, wie man mit Sorgen, Trauer und Kränkungen umgehen sowie den Verlockungen von Ruhm und Reichtum widerstehen kann, sodass für jeden etwas Hilfreiches dabei sein dürfte.

Juli 2022

Willpower

The Rediscovery of Humans' Greatest Strength

Was ist einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg, von dem wohl die meisten Menschen gerne etwas mehr hätten? Laut Roy Baumeister, einem der einflussreichsten Psychologen unserer Zeit, lautet die Antwort: Selbstdisziplin. Entgegen der landläufigen Meinung, das Maß an Selbstdisziplin bei einem Individuum sei „von außen“ auf ein bestimmtes Niveau begrenzt und nicht nachhaltig beeinflussbar, zeigt Baumeister in Willpower (deutsch: Die Macht der Disziplin) zusammen mit dem New-York-Times-Autor, John Tierney, dass Disziplin auf Willenskraft beruht und Willenskraft sich trainieren lässt. Sie gehen außerdem auf das Phänomen der „Decision Fatigue“ (deutsch: Entscheidungsmüdigkeit) ein, das beschreibt, dass man aufgrund zu vieler zu treffender Entscheidungen und zu langer Entscheidungs­findungs­prozesse keine Energie mehr für die wirklich wichtigen Entscheidungen hat.

Es gibt vermutlich nur wenige Leute, die sich nicht ab und an mehr Selbstdisziplin wünschen würden. Wenn man bedenkt, dass Selbstdisziplin in hohem Maße über unseren persönlichen und beruflichen Erfolg entscheidet, ist das auch wenig verwunderlich. Die Autoren von Willpower belegen ihre Erkenntnisse nicht nur mit bahnbrechenden Forschungsergebnissen, sondern zeigen auch gleich auf, wie man sich diese zunutze machen und den Kampf gegen seinen inneren Schweinehund gewinnen kann.

Juli 2022

Willpower

The Rediscovery of Humans' Greatest Strength

Was ist einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg, von dem wohl die meisten Menschen gerne etwas mehr hätten? Laut Roy Baumeister, einem der einflussreichsten Psychologen unserer Zeit, lautet die Antwort: Selbstdisziplin. Entgegen der landläufigen Meinung, das Maß an Selbstdisziplin bei einem Individuum sei „von außen“ auf ein bestimmtes Niveau begrenzt und nicht nachhaltig beeinflussbar, zeigt Baumeister in Willpower (deutsch: Die Macht der Disziplin) zusammen mit dem New-York-Times-Autor, John Tierney, dass Disziplin auf Willenskraft beruht und Willenskraft sich trainieren lässt. Sie gehen außerdem auf das Phänomen der „Decision Fatigue“ (deutsch: Entscheidungsmüdigkeit) ein, das beschreibt, dass man aufgrund zu vieler zu treffender Entscheidungen und zu langer Entscheidungs­findungs­prozesse keine Energie mehr für die wirklich wichtigen Entscheidungen hat.

Es gibt vermutlich nur wenige Leute, die sich nicht ab und an mehr Selbstdisziplin wünschen würden. Wenn man bedenkt, dass Selbstdisziplin in hohem Maße über unseren persönlichen und beruflichen Erfolg entscheidet, ist das auch wenig verwunderlich. Die Autoren von Willpower belegen ihre Erkenntnisse nicht nur mit bahnbrechenden Forschungsergebnissen, sondern zeigen auch gleich auf, wie man sich diese zunutze machen und den Kampf gegen seinen inneren Schweinehund gewinnen kann.

Juni 2022

Deep Work

Rules for Focused Success in a Distracted World

Im Zeitalter der Digitalisierung fällt es vielen Menschen zunehmend schwerer, ihre Aufmerksamkeit und ihren Fokus bewusst auf die Dinge zu lenken, die ihnen besonders wichtig sind und sie im Leben weiterbringen. Darüber hinaus können kurze Aufmerksamkeits­spannen und ständige Ablenkung nicht nur zu Stress führen, sondern langfristig auch auf die Kosten von physischer und psychischer Gesundheit gehen. In seinem Bestseller Deep Work geht Cal Newport, Professor für Informatik und erfolgreicher Buchautor, diesem Problem nicht nur auf den Grund, sondern liefert mit seiner Deep-Work-Methode auch direkt ein praxistaugliches Framework, mit dem man die Fähigkeit zu konzentriertem, fokussiertem Arbeiten zurückgewinnen kann. So kann man die Ziele im Leben besser erreichen, die einen wirklichen Unterschied machen.

„Deep Work“ bezeichnet den Zustand völlig konzentrierter und fokussierter Arbeit – eine Fähigkeit, die heutzutage immer seltener und gleichzeitig immer wichtiger wird. Obwohl Cal Newport in der akademischen Welt zuhause ist, liefert er mit Deep Work ein unterhaltsames Werk zur Neufindung der eigenen Konzentrationsfähigkeit. Er untermauert sein Theoriegebäude mit reichlich Beispielen aus der Praxis. In unseren Augen ist Deep Work ein Must-read für jeden Wissensarbeiter in der heutigen Zeit.

Juni 2022

Deep Work

Rules for Focused Success in a Distracted World

Im Zeitalter der Digitalisierung fällt es vielen Menschen zunehmend schwerer, ihre Aufmerksamkeit und ihren Fokus bewusst auf die Dinge zu lenken, die ihnen besonders wichtig sind und sie im Leben weiterbringen. Darüber hinaus können kurze Aufmerksamkeits­spannen und ständige Ablenkung nicht nur zu Stress führen, sondern langfristig auch auf die Kosten von physischer und psychischer Gesundheit gehen. In seinem Bestseller Deep Work geht Cal Newport, Professor für Informatik und erfolgreicher Buchautor, diesem Problem nicht nur auf den Grund, sondern liefert mit seiner Deep-Work-Methode auch direkt ein praxistaugliches Framework, mit dem man die Fähigkeit zu konzentriertem, fokussiertem Arbeiten zurückgewinnen kann. So kann man die Ziele im Leben besser erreichen, die einen wirklichen Unterschied machen.

„Deep Work“ bezeichnet den Zustand völlig konzentrierter und fokussierter Arbeit – eine Fähigkeit, die heutzutage immer seltener und gleichzeitig immer wichtiger wird. Obwohl Cal Newport in der akademischen Welt zuhause ist, liefert er mit Deep Work ein unterhaltsames Werk zur Neufindung der eigenen Konzentrationsfähigkeit. Er untermauert sein Theoriegebäude mit reichlich Beispielen aus der Praxis. In unseren Augen ist Deep Work ein Must-read für jeden Wissensarbeiter in der heutigen Zeit.

Mai 2022

Leave Me Alone and I'll Make You Rich

How the Bourgeois Deal Enriched the World

Mit Beginn der Industriellen Revolution vor etwa 200 Jahren hat die Welt einen phänomenalen und noch nie dagewesenen Wohlstandszuwachs erlebt, den die meisten Leute leider vollkommen verkennen. Ein Wohlstandszuwachs, der die Lebenserwartung des durchschnittlichen Erdenbürgers mehr als verdoppelte; den Anteil der Menschen, die unter der Armutsschwelle leben, dramatisch senkte; den ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung in den meisten Ländern ein medizinisches Versorgungsniveau gegeben hat, das vor 100 Jahren weder Könige noch Kaiser hatten; und der die bis zum heutigen Tage noch nicht vollendete Gleichberechtigungsbewegung von Mädchen und Frauen in Gang setzte. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Deirdre Nansen McClosky ist eine der global führenden Expertinnen zur Frage, was die Ursachen von Wirtschaftswachstum sind – Wirtschaftswachstum, das die Menschheit braucht, um das Los aller und insbesondere das Los der Ärmsten zu verbessern.

Kaum ein Buch zum Thema „The Wealth of Nations“, das Adam Smith mit seinem gleichnamigen Werk geprägt hat, ist fachlich so gut und dabei noch so humanistisch und an vielen Stellen so charmant geschrieben, wie das von McClosky und Garden. Leider wurde es bisher nicht ins Deutsche übersetzt und ist deshalb nur in Englischer Sprache verfügbar.

Mai 2022

Leave Me Alone and I'll Make You Rich

How the Bourgeois Deal Enriched the World

Mit Beginn der Industriellen Revolution vor etwa 200 Jahren hat die Welt einen phänomenalen und noch nie dagewesenen Wohlstandszuwachs erlebt, den die meisten Leute leider vollkommen verkennen. Ein Wohlstandszuwachs, der die Lebenserwartung des durchschnittlichen Erdenbürgers mehr als verdoppelte; den Anteil der Menschen, die unter der Armutsschwelle leben, dramatisch senkte; den ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung in den meisten Ländern ein medizinisches Versorgungsniveau gegeben hat, das vor 100 Jahren weder Könige noch Kaiser hatten; und der die bis zum heutigen Tage noch nicht vollendete Gleichberechtigungsbewegung von Mädchen und Frauen in Gang setzte. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Deirdre Nansen McClosky ist eine der global führenden Expertinnen zur Frage, was die Ursachen von Wirtschaftswachstum sind – Wirtschaftswachstum, das die Menschheit braucht, um das Los aller und insbesondere das Los der Ärmsten zu verbessern.

Kaum ein Buch zum Thema „The Wealth of Nations“, das Adam Smith mit seinem gleichnamigen Werk geprägt hat, ist fachlich so gut und dabei noch so humanistisch und an vielen Stellen so charmant geschrieben, wie das von McClosky und Garden. Leider wurde es bisher nicht ins Deutsche übersetzt und ist deshalb nur in Englischer Sprache verfügbar.

April 2022

Die Kunst des klaren Denkens

52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen

Haben Sie sich schon einmal über den ungünstigen Ausgang einer Situation geärgert, weil man ihn – im Nachhinein betrachtet – eigentlich hätte kommen sehen müssen? Klassischer Fall des sogenannten Rückschaufehlers („hindsight bias“). Oder haben Sie schon einmal an etwas festgehalten (z. B. an einem Investment oder einer Beziehung), von dem Sie wussten, dass es nicht mehr die beste Option ist, weil sie in der Vergangenheit viel Ihrer wertvollen Zeit hineingesteckt haben? Typische Ausprägung der Illusion der versunkenen Kosten („sunk-cost fallacy“). In seinem Buch „Die Kunst des klaren Denkens“ geht Rolf Dobelli, ein Schweizer Denker und Autor, auf diese und 50 weitere Denkfehler – sogenannter kognitiver Verzerrungen („cognitive biases“) – ein und illustriert sie anschaulich mit schönen Beispielen.

Egal ob beim Investieren, bei der Partnersuche oder in sonstigen wichtigen Bereichen des Lebens: Selbsterkenntnis und Wissen um die eigenen Schwächen sind der erste Schritt zur Besserung. Rolf Dobelli gibt uns mit seinem Klassiker „Die Kunst des klaren Denkens“ ein lehrhaftes, unterhaltsames und an vielen Stellen sogar spannendes Tool an die Hand, das uns dabei hilft, genau diesen Schritt zu machen.

April 2022

Die Kunst des klaren Denkens

52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen

Haben Sie sich schon einmal über den ungünstigen Ausgang einer Situation geärgert, weil man ihn – im Nachhinein betrachtet – eigentlich hätte kommen sehen müssen? Klassischer Fall des sogenannten Rückschaufehlers („hindsight bias“). Oder haben Sie schon einmal an etwas festgehalten (z. B. an einem Investment oder einer Beziehung), von dem Sie wussten, dass es nicht mehr die beste Option ist, weil sie in der Vergangenheit viel Ihrer wertvollen Zeit hineingesteckt haben? Typische Ausprägung der Illusion der versunkenen Kosten („sunk-cost fallacy“). In seinem Buch „Die Kunst des klaren Denkens“ geht Rolf Dobelli, ein Schweizer Denker und Autor, auf diese und 50 weitere Denkfehler – sogenannter kognitiver Verzerrungen („cognitive biases“) – ein und illustriert sie anschaulich mit schönen Beispielen.

Egal ob beim Investieren, bei der Partnersuche oder in sonstigen wichtigen Bereichen des Lebens: Selbsterkenntnis und Wissen um die eigenen Schwächen sind der erste Schritt zur Besserung. Rolf Dobelli gibt uns mit seinem Klassiker „Die Kunst des klaren Denkens“ ein lehrhaftes, unterhaltsames und an vielen Stellen sogar spannendes Tool an die Hand, das uns dabei hilft, genau diesen Schritt zu machen.

März 2022

The Behavior Gap

Simple Ways to Stop Doing Dumb Things with Money

Wir Menschen sind von Emotionen getriebene Wesen und auch wenn das viele gute Seiten hat, hindert es uns leider oft daran, smarte finanzielle Entscheidungen zu treffen. Carl Richards, ein US-amerikanischer Finanzberater, war frustriert, weil er immer wieder beobachten musste, wie seine Kunden dieselben Fehler ständig wiederholten und fing deshalb an, sie auf diesen „Behavior Gap“ (zu Deutsch: Verhaltenslücke) aufmerksam zu machen. Der Behavior Gap beschreibt die Diskrepanz zwischen dem, was wir bei Vermögensanlagen aus rational wissenschaftlicher Sicht tun sollten und dem, was wir tatsächlich tun. Mit anderen Worten: Wie wir uns selbst finanziellen Schaden zufügen. Tatsächlich gibt es inzwischen starke Evidenz dafür, dass man weniger solche kostspieligen Fehler macht, sobald man sich diese Kluft in Bezug auf das eigene Verhalten bewusst gemacht hat.

Carl Richards Lieblingstool zur Wissensvermittlung sind einfache Zeichnungen auf Servietten, mit denen er die wichtigsten Behavior Gaps auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise veranschaulicht und erklärt. Damit ist das Buch nicht nur für Investment-Profis, sondern auch für Finanzanfänger geeignet.

März 2022

The Behavior Gap

Simple Ways to Stop Doing Dumb Things with Money

Wir Menschen sind von Emotionen getriebene Wesen und auch wenn das viele gute Seiten hat, hindert es uns leider oft daran, smarte finanzielle Entscheidungen zu treffen. Carl Richards, ein US-amerikanischer Finanzberater, war frustriert, weil er immer wieder beobachten musste, wie seine Kunden dieselben Fehler ständig wiederholten und fing deshalb an, sie auf diesen „Behavior Gap“ (zu Deutsch: Verhaltenslücke) aufmerksam zu machen. Der Behavior Gap beschreibt die Diskrepanz zwischen dem, was wir bei Vermögensanlagen aus rational wissenschaftlicher Sicht tun sollten und dem, was wir tatsächlich tun. Mit anderen Worten: Wie wir uns selbst finanziellen Schaden zufügen. Tatsächlich gibt es inzwischen starke Evidenz dafür, dass man weniger solche kostspieligen Fehler macht, sobald man sich diese Kluft in Bezug auf das eigene Verhalten bewusst gemacht hat.

Carl Richards Lieblingstool zur Wissensvermittlung sind einfache Zeichnungen auf Servietten, mit denen er die wichtigsten Behavior Gaps auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise veranschaulicht und erklärt. Damit ist das Buch nicht nur für Investment-Profis, sondern auch für Finanzanfänger geeignet.

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