Der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF ist einzigartig: ein All Cap– und All Market-ETF mit innovativer regionaler Gewichtung und integriertem Faktorinvesting. Übersetzt bedeutet das: ein ETF auf die „Welt-AG“, der bei der Ländergewichtung sowohl die Marktkapitalisierung als auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (BIP) berücksichtigt, Faktorprämien übergewichtet und eine ultra-breite Diversifikation mit über 4.000 Aktien bietet.
Der Gerd Kommer ETF ist als thesaurierende Variante (WKN: WELT0A) und ausschüttende Variante (WKN: WELT0B) bei allen großen Banken und Brokern erhältlich – viele davon bieten ihn auch als kostenlosen Sparplan an. Mehr erfahren
Wenn Sie mehr über den zugrunde liegenden Gerd Kommer Multifactor Equity Index erfahren möchten, empfehlen wir unseren Blogbeitrag „Der Gerd Kommer ETF“. Wenn Sie alle technischen Details verstehen möchten, empfehlen wir die Indexmethodik oder die Quarterly Index Summary.
Der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF ist die 1-ETF-Lösung für den risikobehafteten Aktienteil des Weltportfolio-Konzepts von Gerd Kommer. Damit steht er im direkten Wettbewerb zu anderen ETFs auf die „Welt-AG“, also eine hochdiversifizierte Eigenkapitalbeteiligung am börsennotierten Teil der Weltwirtschaft, wie sie z. B. über den Kauf eines ETFs auf einen MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World Index möglich ist.
Wir haben bei der Konstruktion des Gerd-Kommer-Index die Schwächen der bestehenden Alternativen aufgegriffen und sie adressiert. So werden im Gerd-Kommer-ETF, der den Gerd-Kommer-Index repliziert, sowohl Schwellenländer (fehlen z. B. im MSCI World) als auch Small Caps (fehlen z. B. im FTSE All-World) berücksichtigt. Ferner berücksichtigt der Gerd-Kommer-ETF bei der Ländergewichtung neben der Marktkapitalisierung eines jeden Landes auch dessen Wirtschaftsleistung (gemessen am BIP), womit Klumpenrisiken auf Länderebene (z. B. rund 70% USA im MSCI World) effektiv reduziert werden.
In der folgenden Tabelle haben wir den Gerd-Kommer-ETF mit den bekanntesten Standard-Weltaktienmarkt-ETFs verglichen, also ETFs auf den MSCI World, den MSCI ACWI IMI und den FTSE All-World. Wir haben dabei die unserem Dafürhalten nach wichtigsten Kriterien für globale Aktien-ETFs ausgewählt:
Der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF verfolgt einen integrierten Multifactor-Ansatz und berücksichtigt dabei die folgenden Faktorprämien: Size, Value, Quality, Investment und Momentum. Einer der Beweggründe für die Entwicklung des Gerd-Kommer-ETFs war, dass die meisten anderen Multifactor-ETFs auf dem Markt an jeweils unterschiedlichen „Krankheiten“ und Mängeln leiden, wie zum Beispiel einem geringen Grad an Diversifikation, was zu Konzentrationsrisiken führen kann, oder der unvollständigen Abbildung von Faktorprämien (z. B. keine Berücksichtigung von Small Caps).
Bei der Konstruktion unseres Index haben wir darauf geachtet, diese Mängel so gut wie möglich zu beseitigen und mit dem Gerd-Kommer-ETF das Ziel eines „integrierten Multifactor-Ansatzes 2.0“ verfolgt. Der ETF bringt neben eingebauter Ultradiversifikation für klumpenrisikofreies Investieren außerdem eine Abdeckung des Gesamtmarkts („All-Cap“ und „All-Market“) und einen regelgebundenen, passiven Investmentansatz mit.
In der folgenden Tabelle haben wir den Gerd-Kommer-ETF und die nach unserem Dafürhalten am besten mit ihm vergleichbaren Multifactor-ETFs auf dem deutschen Markt einander gegenübergestellt. Dieser ETF Vergleich beleuchtet die unterschiede im Detail:
Der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF verfolgt einen sogenannten passiven Investmentansatz, weil eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien seit Jahrzehnten belegt, dass aktives Investieren nicht zuverlässig funktioniert. Somit erfolgt die Aktienauswahl im Gerd-Kommer-ETF ausschließlich auf der Basis mechanischer, aus der Wissenschaft abgeleiteten Regeln, die im Rahmen der Indexkonstruktion sorgfältig definiert wurden. Ein wichtiger ETF Fonds Vergleich ist daher der mit aktiv gemanagten Fonds.
Im Gegensatz zu passiven Indexfonds versuchen aktive Investmentfonds, durch gezielte Auswahl von Wertpapieren eine bessere Wertentwicklung als der Markt zu erzielen – was jedoch oft mit höheren Gebühren verbunden ist und selten gelingt. Wer sich über die möglichen Nachteile von aktivem Investieren informieren möchte, dem empfehlen wir unseren Blog-Beitrag „Zehn Gründe, warum aktives Investieren schlecht funktioniert“.
Da wir den Vergleich mit unseren Wettbewerbern auf der aktiven Seite des Investierens nicht scheuen, haben wir in der folgenden Tabelle einige Kennzahlen des Gerd-Kommer-ETFs denen der größten und aus unserer Sicht bekanntesten aktiven Fonds, die oft über eine Bank vertrieben werden, in Deutschland einander gegenübergestellt.
Der Gerd-Kommer-ETF eignet sich für Anleger, die den globalen risikobehafteten Portfolioanteil mit einem einzigen, wissenschaftlich strukturierten ETF abdecken möchten.
Er ist sowohl für renditeorientierte Anleger mit einer 100-%-Aktienallokation geeignet als auch für Anleger mit konservativeren Allokationen, die den Aktienanteil gezielt mit risikoarmen Bausteinen wie Anleihen-ETFs oder Tagesgeld ergänzen möchten. Damit kann der ETF flexibel in unterschiedliche Anlagestrategien integriert werden.
Passive ETFs erzielen langfristig häufig bessere Ergebnisse als aktive Fonds, da sie deutlich niedrigere Kosten verursachen und keinen Prognosefehlern durch aktives Management unterliegen. Aktive Fonds (wie DWS Top Dividende oder Templeton Growth) haben oft laufende Kosten (TER) von 1,45% bis 2,00%, während der Gerd-Kommer-ETF bei 0,45% liegt.
Zudem zeigen zahlreiche wissenschaftliche Studien, dass aktives Stock-Picking nach Kosten langfristig nur selten den Markt schlägt. Ein regelbasierter, passiver Ansatz ist daher für die meisten Anleger die effizientere Lösung.
Der Gerd-Kommer-ETF bietet eine deutlich breitere Diversifikation als klassische Welt-ETFs. Er investiert als All-Cap- und All-Market-ETF in Industrie- und Schwellenländer und deckt rund 99% des globalen Aktienmarktes ab.
Zusätzlich nutzt er mehrere wissenschaftlich belegte Renditefaktoren und begrenzt Klumpenrisiken durch ein 1-%-Capping einzelner Aktien sowie eine kombinierte Gewichtung nach Marktkapitalisierung und Bruttoinlandsprodukt. Dadurch wird insbesondere die starke Übergewichtung einzelner Länder und Mega-Caps reduziert.
Übergewichtungen einzelner Aktienschwergewichte werden im Gerd-Kommer-ETF durch ein konsequentes 1-Prozent-Capping vermieden. Das Gewicht jeder einzelnen Aktie ist auf maximal 1% des Index begrenzt. In klassischen Welt-ETFs erreichen einzelne Großunternehmen hingegen häufig Gewichte von 3-4% oder mehr.
Die Einhaltung dieser Obergrenze wird durch ein regelbasiertes, quartalsweises Rebalancing sichergestellt. Steigt das Gewicht einer Aktie infolge von Kursgewinnen über die 1-Prozent-Grenze, wird es im Rahmen der Indexanpassung wieder reduziert. Auf diese Weise bleibt das Portfolio dauerhaft breit diversifiziert, Klumpenrisiken werden systematisch begrenzt und eine echte Ultradiversifikation erreicht.